Diät WIKI A-L

Diät Wiki von A bis L

5 am Tag Diät

5 am Tag ist eine Aktion, die sich die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung durch einen gesteigerten Verzehr von Obst und Gemüse zum Ziel gesetzt hat. Der Organisator in Deutschland ist der Verein 5 am Tag e. V., der im Jahr 2000 ins Leben gerufen wurde. Maßgeblich unterstützt wird die Aktion in Deutschland von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

 

Atkins-Diät

Die Atkins-Diät, benannt nach ihrem Erfinder Robert Atkins, ist eine Diät nach dem Low-Carb-Prinzip. Sie reduziert die Aufnahme von Kohlenhydraten am Anfang drastisch und nutzt Fett sowie Protein als Hauptenergieträger. Dieser Ansatz soll nach Ansicht der Anhänger der Atkins-Diät den Körper dazu zwingen, Fett zur Energiegewinnung in Ketonkörper zu verwandeln.

 

Bandwurmdiät

Als Bandwurmdiät wird eine unwirksame Form der Schlankheitskur bezeichnet, bei der eine Gewichtsreduktion durch die bewusste orale Einnahme von Eiern oder Larven von Echten Bandwürmern erzielt werden soll. Es gibt keine medizinische Studien, die eine Wirksamkeit dieser Diät belegen. Die biologischen und medizinischen Fakten lassen den Schluss zu, dass es sich bei einem Großteil der Berichte über die Bandwurmdiät um eine moderne Sage handelt.

 

Blutgruppendiät

Die Blutgruppendiäten sind ein alternativ-medizinisches Diätkonzept, das auf der Theorie des amerikanischen Naturheilkundlers Peter J. D’Adamo beruht. D’Adamo trägt als akademischen Grad ein N. D. (naturopathic doctorate) des Bastyr College (Seattle, WA, USA). Vertreter der Blutgruppendiäten postulieren, dass Menschen mit unterschiedlichen Blutgruppen Lebensmittel „evolutionär bedingt“ unterschiedlich gut vertragen. Eine entsprechende Einschränkung der Auswahl soll die Gesundheit und das Wohlbefinden verbessern und das Krankheitsrisiko senken. Vertreter der Blutgruppendiäten gehen davon aus, dass sich Menschen der verschiedenen Blutgruppen zu bestimmten Zeitpunkten der Menschheitsgeschichte entwickelt haben.

 

Brigitte-Diät

Die Brigitte-Diät ist ein Diätkonzept, das seit 1969 regelmäßig von der Frauenzeitschrift Brigitte veröffentlicht wird. Sie zählt zu den ältesten und bekanntesten Diätprogrammen in Deutschland. Nach eigenen Angaben seien die Speisen eine ausgewogene, fettreduzierte und sättigende Diät, die von Ernährungsfachleuten und Ärzten anerkannt sei.

 

Dinner-Cancelling

Die Begriffe Dinner-Cancelling (nach engl. dinner cancelling „das Abendessen ausfallen lassen“) und Abendfasten bezeichnen eine Ernährungsweise bzw. Diät, bei der abhängig vom Tagesrhythmus ab einer bestimmten Uhrzeit auf Nahrung verzichtet wird. Es wird also auf die Mahlzeit am Abend verzichtet. Nach der Empfehlung der Anhänger sollen zwischen der letzten Mahlzeit des Tages und dem Frühstück am nächsten Morgen mindestens 14 Stunden liegen. Dem Körper soll so die Gelegenheit gegeben werden, sich während der Nacht zu regenerieren, ohne Energie für die Verdauung aufwenden zu müssen. In der nahrungsfreien Zeit ist nur die Aufnahme kalorienfreier Getränke wie Wasser oder Kräutertee zulässig. Insoweit ist Dinner Cancelling auch eine Form des intermittierenden Fastens.

 

Diät

Die Bezeichnung Diät kommt von griechisch δίαιτα (díaita) und wurde ursprünglich im Sinne von „Lebensführung“ – „Lebensweise“ verwendet. Die Diätethik beschäftigt sich auch heute noch wissenschaftlich mit der „richtigen“ Ernährung- und Lebensweise. Im deutschsprachigen Raum bezeichnet der Begriff bestimmte Ernährungsweisen und Kostformen, die entweder zur Gewichts-ab- oder -Zunahme oder zur Behandlung von Krankheiten dienen sollen.

 

Diät Formen

Seit Hippokrates wird als Diät eine spezielle Ernährung des Menschen bezeichnet, bei der längerfristig oder dauerhaft eine spezielle Auswahl von Lebensmitteln verzehrt wird.
Im deutschsprachigen Raum wird als Diät entweder eine kurzfristige Veränderung der Ernährungsform zur Gewichtsreduktion (zum Beispiel bei Adipositas), in einigen Fällen auch zur Gewichtszunahme (zum Beispiel bei Anorexie) oder eine längerfristige bis dauerhafte Ernährungsumstellung zur unterstützenden Behandlung einer Krankheit (bei Zöliakie, Lactoseunverträglichkeit, Fruchtzuckerunverträglichkeit und so weiter) bezeichnet.

Fasten bedeutet dagegen den vorübergehenden Verzicht auf Lebensmittel aus religiöser (im Islam der Ramadan, in der christlichen Kirche die vor-österliche Fastenzeit) oder gesundheitlicher Motivation (das Heilfasten).

Jede Diätform, sei es zur Gewichtsreduktion, sei es zur unterstützenden Krankheitsbehandlung, basiert auf einer Verminderung oder Vermehrung des relativen Anteils eines Nahrungsbestandteils (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße, Vitamine, Mineral- und Konservierungsstoffe) gegenüber den anderen und – oder – einer Erniedrigung oder Erhöhung der zugeführten Gesamtenergiemenge (siehe: Physiologischer Brennwert) sowie ggf. einer bilanzierten Veränderung der Flüssigkeitszufuhr.

 

Dukan-Diät

Die Dukan-Diät ist eine Diät, die von dem französischen Ernährungsmediziner Pierre Dukan in den späten 1970er Jahren entwickelt worden ist. Der Diätansatz basiert auf einer proteinreichen Ernährung (tierisches und pflanzliches Eiweiß) bei weitestgehendem Verzicht auf Kohlenhydrate (Reis, Kartoffeln, Alkohol, Zucker usw.) und einer dezidierten Einschränkung der Fettzufuhr.

 

eBalance.ch

eBalance.ch ist ein Online-Programm zum Abnehmen, das von der Neuen Zürcher Zeitung in Zusammenarbeit mit der SportClinic Zürich, dem Diabetes und Adipositas Zentrum Zürich (DAZZ) und dem Spital Zofingen als medizinische Partner sowie mit DSR als Kochpartner betrieben wird. Die Website beinhaltet primär ein kostenpflichtiges interaktives Online-Diätprogramm, das dem individuellen Lebensstil des Nutzers angepasst ist. Es richtet sich an Menschen mit leichtem bis starken Übergewicht, die ihr Gewicht halten oder reduzieren wollen, und setzt auf den beiden Ebenen Bewegung und Ernährung an, mit dem Ziel einer Ausgewogenheit zwischen der Aufnahme von Nahrungsenergie durch Lebensmittel und dem Energieumsatz durch Bewegung.

 

Energiereduzierte Mischkost

Die energiereduzierte Mischkost, auch kalorienreduzierte Mischkost genannt, ist eine aus pflanzlichen und tierischen Produkten zusammengestellte Diät, für die Lebensmittel so ausgewählt werden, dass sich eine Gesamtenergiezufuhr von maximal 3500 bis 6200 kJ pro Tag bei bedarfsdeckender Zufuhr aller Nährstoffe ergibt. Die Kost soll Übergewichtigen helfen, eine Gewichtsreduktion zu erreichen, ohne eine Mangelernährung zu riskieren.

 

Ernährung bei Niereninsuffizienz

Die Ernährung bei Niereninsuffizienz soll einen Kalium- (Hyperkaliämie) und Phosphor-Überschuss (Hyperphosphatämie) sowie eine Überwässerung verhindern. Außerdem muss sie für eine ausreichende Eiweiß- und Energiezufuhr sorgen. Niereninsuffiziente Patienten im Stadium vor dem Beginn der Nierenersatztherapie sind in ihrem Trinkverhalten kaum eingeschränkt. Mit dem Beginn der Dialysebehandlung ändert sich für den Patienten der Ernährungsplan grundlegend. Neben der jetzt meist eingeschränkten Trinkmenge muss auch die Zufuhr von Eiweiß stark erhöht werden. Mangelernährung stellt ein großes Problem dar, circa 20 bis 50 Prozent der prädialytischen Patienten haben einen Eiweiß- und Energiemangel. Bei den dialysepflichtigen Patienten sind es ungefähr 70 Prozent. Bei dialysepflichtigen Diabetikern besteht das Problem noch stärker als bei Nicht-Diabetikern. Die Ernährungsempfehlungen hängen von der Art der gewählten Nierenersatztherapie ab. Die Peritonealdialyse erlaubt dem Patienten durch die tägliche Entgiftung etwas mehr Flexibilität im Ernährungsplan als die Hämodialyse.

 

Fit for Life

Fit for Life wurde von Harvey und Marilyn Diamond erstmals 1985 in dem gleichnamigen Buch veröffentlicht. Sie basiert auf Theorien der im 19. Jahrhundert in den USA begründeten Natural-Hygiene-Bewegung. Es handelt sich um eine Abwandlung der Trennkost, ergänzt durch weitere Ernährungsregeln. Basis der Ernährung ist Rohkost, vor allem in Form von Obst. Fleisch wird nicht generell verboten, gilt aber als gesundheitsschädlich und der Mensch wird als Frugivore (Früchtefresser) eingestuft. Fit for Life soll das Trennkost-Prinzip in den USA und in Europa erst richtig populär gemacht haben. Die Theorien, die von den Diamonds zur Ernährung und zur Verdauung aufgestellt werden, sind wissenschaftlich nicht haltbar. Die Ernährung wird als Dauerkost bezeichnet, aber auch als Diät zur Gewichtsabnahme.

 

Formula-Diät

Als Formula-Diät wird eine Diät bezeichnet, bei der die Mahlzeiten ganz oder teilweise durch Fertigdrinks oder mit Flüssigkeit anzurührende Nährstoffpulver, aber auch durch andere fertig zubereitete Nahrungsmittel wie Kekse o. ä., ersetzt werden. In der Regel werden die Produkte in mehreren Geschmacksrichtungen angeboten. Der aufgenommene Nährwert beträgt bei der Ernährung nur durch Formula-Produkte täglich maximal 5020 kJ (1200 kcal), was einen schnellen Gewichtsverlust bei Übergewicht herbeiführen soll. Die Shakes, Suppen, Fertiggerichte oder Getränke sind industriell hergestellte Nährstoff-Gemische. Sie enthalten Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate in ausgewogenem Verhältnis. Meist sind auch ausreichend Vitamine und Mineralstoffe zugesetzt. Formula-Diäten funktionieren alle nach dem gleichen Schema: Mit den Shakes werden eine, zwei oder alle drei Mahlzeiten durch Diätkost ersetzt. Bei Herstellern mit anderen Konzepten werden sowohl Pakete für den Ersatz von bis zu 3 Mahlzeiten angeboten als auch stündliche Mahlzeiten.

 

Friss die Hälfte

Mit Friss die Hälfte (kurz: FdH ) wird umgangssprachlich eine Form der Kalorienrestriktion bezeichnet. Ohne Änderung der Zusammensetzung der bisherigen Ernährung wird lediglich deren Menge um einen bestimmten Prozentsatz (oft 50 %) reduziert. Die Anzahl der Mahlzeiten bleibt gleich.

 

Gfcf-Ernährung

Die gluten- und kaseinfreie Ernährung (auch gfcf-Ernährung nach engl. gluten-free casein-free diet) ist eine Behandlungsform bei Störungen des autistischen Spektrums, Aufmerksamkeitsdefizitstörungen und Schizophrenie. Sie besteht im Vermeiden des Konsums von glutenhaltigem Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Dinkel und deren Zuchtformen) sowie Milch und Milchprodukten. Noch sind eingehende wissenschaftliche Untersuchungen nötig, um Wirkungsweise und Erfolg der Methode zweifelsfrei nachzuweisen.

 

Glyx-Diät

Bei der Glyx-Diät sollen überwiegend Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index verzehrt werden. Die Mengen an Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten sowie der physiologische Brennwert der Nahrung sind hingegen nachrangig. Der Name Glyx-Diät stammt von der Ökotrophologin Marion Grillparzer und dem Gräfe und Unzer Verlag, die den Begriff Glyx 1999 als Kurzform für „glykämischer Index“ einführten. Die Diät ist mit der Montignac-Methode und der Logi-Methode verwandt. Ihre Vertreter empfehlen sie zur Gewichtsreduktion, aber auch als Dauerernährung. Die Methode umfasst mehr als nur eingeschränkten Verzehr von Lebensmitteln mit hohem Glyx. Sie ist als vollwertige Ernährung angelegt, die unter anderem Wert auf Ballaststoffe, lebensnotwendige Fettsäuren, Vitamine und genügend Flüssigkeitszufuhr legt.

 

Immunonutrition

Immunonutrition bezeichnet medizinisch angewandte Ernährungsprodukte, die bei schweren Krankheiten zusätzlich zur Pharmako- und evtl. operativen Therapie die Heilung durch Beeinflussung des Immunsystems begünstigen sollen. Man spricht auch von immunmodulierenden Diäten.

 

Insulin-Trennkost

Als Insulin-Trennkost wird ein Trennkost-Ernährungssystem zum Abnehmen bezeichnet, das sich nach dem Insulinhaushalt richtet. Es wurde von dem Essener Ernährungsmediziner und Sachbuchautor Detlef Pape (* 1954) entwickelt. Ziel ist es, den Insulinspiegel durch gezielte Auswahl der Nahrungsmittel und lange Pausen zwischen den Mahlzeiten absinken zu lassen. Ein hoher Insulinspiegel im Blut hemmt den Abbau von Fett (Lipolyse) aus den Fettzellen des Körpers (Adipozyten).

 

Intermittierendes Fasten

Intermittierendes Fasten (lat. intermittere = ‚unterbrechen / aussetzen‘) oder Intervallfasten ist die Bezeichnung für eine Ernährungsform, bei der ständig, in einem bestimmten Rhythmus, zwischen Zeiten der normalen Nahrungsaufnahme und des Fastens gewechselt wird. In verschiedenen Tiermodellen führt das intermittierende Fasten bei den so ernährten Tieren, im Vergleich zu Tieren mit konventioneller Ernährung, zu einer höheren Lebenserwartung und zu einer geringeren Rate an altersbedingten Erkrankungen. Viele der dabei erreichten Effekte ähneln denen der Kalorienrestriktion. 

 

Kalorienrestriktion

Die Kalorienrestriktion, auch kalorische Restriktion oder Kalorienbeschränkung genannt, ist die Bezeichnung für eine Diät mit einer gegenüber der Ernährung ad libitum (nach Belieben) um 10 bis 50 Prozent reduzierten Zufuhr von Energie aus Lebensmitteln (siehe: physiologischer Brennwert) über die Ernährung. Ziel ist es, dadurch eine höhere Lebenserwartung oder zumindest eine verzögerte Alterung oder gesundheitsfördernde Wirkung zu erzielen, ohne dass sich dabei eine Unterernährung einstellen soll. In der englischsprachigen Fachliteratur werden die Begriffe caloric restriction, calorie restriction oder dietary restriction für die Kalorienrestriktion verwendet.

 

Ketogene Diät

Die ketogene Diät ist eine kohlenhydratlimitierte, protein- und energiebilanzierte und deshalb fettreiche Form der diätetischen Ernährung, die den Hungerstoffwechsel in bestimmten Aspekten imitiert. In dieser Ernährungsform bezieht der Körper seinen Energiebedarf nicht mehr aus Fett und Glukose, sondern nur noch aus Fett und daraus im Körper aufgebautem Glukoseersatz, den namensgebenden Ketonkörpern. Eine ketogene Diät wird als Therapieverfahren vor allem bei Kindern mit pharmakoresistenter Epilepsie, Glukosetransporterstörung (beispielsweise GLUT1-Defizit-Syndrom) und Pyruvatdehydrogenasemangel eingesetzt. Neuere Forschungsergebnisse lassen auch eine Therapie bei Alzheimererkrankung möglich erscheinen. Sie muss individuell berechnet und ärztlich überwacht werden. Eine nicht medizinisch indizierte Sonderform der ketogenen Diät sind Low-Carb-Diäten wie die Atkins-Diät.

 

Kohlsuppendiät

Die Kohlsuppendiät, auch Krautsuppendiät oder Magic Soup-Diät genannt, ist eine Diät zur Gewichtsreduktion, bei der hauptsächlich Kohlsuppe, tagesweise durch geringe Mengen verschiedener weiterer Nahrungsmittel ergänzt, gegessen wird. Sie gilt als „Crashdiät“ und basiert auf der Annahme, dass dem Körper durch die Ernährung mit Kohlsuppe mehr Energie entzogen als durch den physiologischen Brennwert der Lebensmittel wieder zugeführt wird. Es sind zahlreiche Rezepte zu finden, die verschiedene Gemüse, vor allem Zwiebeln, Kohl und Weißkraut enthalten. Inzwischen gibt es die Kohlsuppe aber auch als Fertigprodukt in Konserven, von der man dann so viel essen darf, wie man möchte, und das zu jeder Tageszeit.

 

Krebsdiät

Krebsdiäten zählen zu den alternativmedizinischen Behandlungsmethoden gegen Krebserkrankungen. Aufgrund von epidemiologischen Erkenntnissen, die eine vorbeugende Wirkung der „gesunden“ Ernährungsweise gegenüber Krebsentstehung vermuten lassen, empfehlen Onkologen häufig auch bereits erkrankten Personen eine an Vitaminen und Spurenelementen reiche, fettreduzierte, möglichst abwechslungsreiche Mischkost. Die vorhandenen Empfehlungen widersprechen sich teilweise. Keine der genannten Diätformen ist nach den Maßstäben der evidenzbasierten Medizin als wirksam nachgewiesen. Im Gegenteil kann eine sehr einseitige Kost, etwa die makrobiotische oder vergane Kost, bei Gesunden und Kranken zu Mangelerscheinungen führen. 

 

Logi-Methode

Die Logi-Methode ist eine kohlenhydratreduzierte Ernährungsform, die auf Ernährungsempfehlungen für übergewichtige Kinder und Jugendliche der Adipositasambulanz der Harvard-Universitätskinderklinik aufbaut. Sie soll eine gesunde Ernährung bieten, die auch eine Gewichtsreduktion, ohne zu hungern, ermöglicht. Logi stand dort für die Abkürzung für Low Glycemic Index (engl.: niedriger Glykämischer Index). In Deutschland wurde sie von dem deutschen Ernährungswissenschaftler Nicolai Worm angepasst und Ende 2003 in Buchform veröffentlicht. Sie adaptiert die Vorschläge von David Ludwig (Director Obesity Program, Harvard Uni-Kinderklinik) unter Evidenz-Gesichtspunkten.

Da der Glykämische Index nach Worms Auffassung „nur die halbe Wahrheit“ darstellt, definiert er Logi als „Low Glycemic and Insulinemic“, also mit niedrigem Blutzucker- und Insulinspiegel. Worm will die Logi-Methode nicht als Diät, sondern als dauerhafte Ernährungsweise verstanden wissen. 

 

Low-Carb Diät

Der Begriff Kohlenhydratminimierung bzw. Low-Carb (von englisch carb, Abkürzung für carbohydrates ‚Kohlenhydrate‘) bezeichnet verschiedene Ernährungsformen oder Diäten, bei denen der Anteil der Kohlenhydrate an der täglichen Nahrung reduziert wird. Motivation ist häufig eine erwünschte Gewichtsreduktion, als Therapie einer Stoffwechselerkrankung oder als allgemeine Ernährungsform mit erhofften positiven prophylaktischen Gesundheitsauswirkungen.

Die täglichen Mahlzeiten bestehen hauptsächlich aus Gemüse, Milchprodukten, Fisch und Fleisch, wobei Fette und Proteine die wegfallenden Kohlenhydrate ersetzen. Die empfohlene Energiezufuhr durch Kohlenhydrate, gegenüber einer typischen westlichen Ernährung mit ca. 50 % Anteil, schwankt je nach Form der Low-Carb-Ernährung stark, von der ketogenen Diät, bei der der Anteil auf theoretisch null reduziert sein kann, bis zu Formen, welche nur geringe Reduktionen empfehlen. 

 

Low-Fat Diät

Der Begriff Low-Fat (engl.: „fettarm“) bezeichnet eine Diätform, bei welcher der Fettanteil der Nahrung begrenzt wird. Bei Low-Fat-Diäten liegt dieser Wert bei 10–30 % des insgesamt aus Lebensmitteln aufgenommenen physiologischen Brennwerts. 

Für die Zunahme der Adipositas (Übergewicht) in Industrieländern wird meist der hohe Fettkonsum verantwortlich gemacht, deshalb enthalten viele von Medizinern empfohlene Diäten einen reduzierten Fettanteil. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt pro Tag die Aufnahme von maximal 60 bis 70 Gramm Fett. Untersuchungen zufolge nimmt die deutsche Bevölkerung im Schnitt aber täglich mehr als 100 Gramm Fett zu sich.

 

Lutz-Diät

Die Lutz-Diät ist eine fettreiche und kohlenhydratreduzierte Diät, die in den Jahren 1950 bis 1960 von dem österreichischen Arzt Wolfgang Lutz entwickelt und erprobt wurde. Sie gehört zu den Low-Carb-Diäten. Die Kostform weist Gemeinsamkeiten mit der etwa zehn Jahre nach Lutz veröffentlichten Atkins-Diät auf, ist aber deutlich weniger kohlenhydratrestriktiv. 

Anders als bei Robert Atkins steht bei Lutz nicht die Gewichtsabnahme im Vordergrund, sondern es geht ihm um die allgemeinen gesundheitlichen Auswirkungen, die Vorgänge im Körper und die Prävention bzw. Behandlung chronischer Erkrankungen.

 

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Liebe Grüße und viel Erfolg

Ewald Marschall

 

 

 

 

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